Brainfood ... and its digestion

Ausstellung 08.–19.12. im m26

In dem Projekt „Brainfood and its Digestion“ konnten Menschen ihren Wissenstand rund um politischen Fragen erweitern (Brainfood), um dann das Gelernte künstlerisch und praktisch zu verdauen (and its Digestion). Der Fokus des Lernens lag auf einer Wohlfühlatmosphäre, einem angstfreien Raum, in dem Nicht-Wissen willkommen war. Bei einem gemeinsamen Essen erzählten Referent:innen über Themen aus den Bereichen „Soziale Ungerechtigkeit“, „Bodenpolitik & Klima“, „Feminismus“ sowie „Krieg & Flucht“ und begegneten unterschiedlichen Kenntnisständen respektvoll. Mit unterstützender Begleitung junger Künstler:innen wurden die neuen Eindrücke der Abende von den Besucher:innen zu Theater, Text, Bildhauerei und Grafik verarbeitet und damit begreifbar gemacht. „Brainfood and its Digestion“ versteht sich als demokratischer Beitrag, der der Begegnung einer unbestimmten Zukunft zweierlei Handwerkszeug zur Verfügung stellt: Wissen und Gestaltungsfähigkeit. Mit diesen wollten wir uns in einem kollektiven Rahmen für ein lebenswertes Morgen einsetzen.

Das Projekt wird nun mit einer Ausstellung im M26 abgerundet. Dort gibt es einen Einblick in die jeweiligen Abende und die darauffolgenden künstlerischen Verarbeitungen. Neben einem Programm gibt es vor Ort auch die Möglichkeit selbst gestalterisch tätig zu werden.

Die Ausstellung geht vom 08.–19.12. Die Vernissage beginnt am 08.12. um 18:00 Uhr, die Finissage am 19.12. um 18:00 Uhr.

Die vergangenen Termine des Projekts

16.05.2025: Soziale Ungerechtigkeiten

Der Begriff Intersektionalität beschreibt, dass Menschen häufig nicht aufgrund eines ihnen zugeschriebenen Merkmals wie beispielsweise ihrer Hautfarbe oder ihrem Geschlecht diskriminiert werden, sondern aufgrund mehrerer Merkmale. Über dieses Zusammenwirken sozialer Ungerechtigkeiten spricht mit uns Melanelle B.C. Hémêfa, die in ihrer Arbeit Räume für Begegnung, Reflexion und Veränderung schafft.

Speakerin und Infos

Speakerin: Melanelle B. C. Hémêfa,
Einlass: 18:00 Uhr, Beginn: 19:00 Uhr, Ribislhaus

09.06.2025: Klima

Unter dem Druck kapitalistischer Märkte ist Nahrungsmittelproduktion zunehmend in der Hand von Großkonzernen. Bodenspekulation und Preisdruck sorgt für Gewinne einerseits, global geht ökologischer Reichtum verloren. Jürgen Mohr ist gelernter Gärtner und spricht für die Kulturlandgenossenschaft, die sich für regional eingebundene ökologische Landwirtschaft einsetzt. Mit dieser Genossenschaftsarbeit wird klimafreundliche Lebensmittelerzeugung ermöglicht.

Speaker und Infos

Speaker: Jürgen Mohr
Einlass: 18:00 Uhr, Beginn: 19:00 Uhr, Ribislhaus

20.06.2025: Feminismus

Der Kapitalismus, so seine Kritik, schafft soziale Ungleichheit. Wenige profitieren, viele sind benachteiligt – darunter besonders Frauen*. Sie arbeiten öfter schlecht bezahlt, leisten unbezahlte Arbeit in der Familie, sind häufiger von Altersarmut betroffen. Nadia Shehadeh zeigt in ihrem Buch Anti-Girlboss, warum individueller Ehrgeiz kein Ausweg ist und spricht mit uns über andere Lösungsideen.

Speakerin und Infos

Speakerin: Nadia Shehadeh
Einlass: 18:00 Uhr, Beginn: 19:00 Uhr, Ribislhaus

11.07.2025: Krieg & Flucht

Der Reichtum in diesem Land wurde und wird durch die Ausbeutung anderer Länder erwirtschaftet. Länder, aus denen Menschen wegen Kriegen, wirtschaftlichen Schwierigkeiten und klimatischen Veränderungen nach Europa und Deutschland fliehen, mit dem Wunsch ein friedliches, gutes Leben zu führen. Morty ist einer dieser Menschen und wird uns einen Einblick in seine Geschichte geben.

Speaker und Infos

Speaker: Morty
Einlass: 18:00 Uhr, Beginn: 19:00 Uhr, Ribislhaus

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